Gratis Kulturprogramm auf der Mädchenbühne (Kooperation)

Künstler*innen bespielen die Mädchenbühne am Reumannplatz im Rahmen einer Konzertserie gefördert durch die Kulturkommission Favoriten. Dadurch wird ein kulturelles, niederschwelliges und barrierefreies Gratisangebot im öffentlichen Raum geschaffen.


Seit 2020 gibt es regelmäßig Stimmung auf der Mädchenbühne. Nach der Eröffnung des neuen Reumannplatzes und der Mädchenbühne wurde die Konzertserie mit Unterstützung der Bezirksvorstehung Favoriten als Pop-Up Serie in Pandemiezeiten ins Leben gerufen. Eröffnet wurde die Bühne feierlich mit dem Konzert von Aminata and the Austronauts und der ersten Folge vom Radio ReuMÄDCHENplatz. Seit 2022 wird das Programm vom Verein Favoriten Live! organisiert und durchgeführt.

Im Frühjahr und im Herbst wird im Zeitfenster (je nach Jahreszeit) von 17.00 bis ca. 19.30 Uhr, natürlich wetterabhängig, ein tolles Programm von Jazz über Funk und Pop bis hin zu Country und Wienerlied veranstaltet. 

Die Anfangszeiten und Künstler*innen findet ihr im aktuellen Programm!

 

Das Projekt:

Das Gesamtprojekt ist in erster Linie der Bespielung der Mädchenbühne am Reumannplatz in Wien-Favoriten gewidmet. Diese Bühne wurde im Zuge eines Büger*innenbeteiligungsverfahrens auf Wunsch einer Gruppe Favoritner Mädchen in die Planung des 2020 fertig umgestalteten Platzes einbezogen und realisiert. Der Verein Favoriten live! – Veranstaltungen im öffentlichen Raum besorgt die Konzeption, Programmierung und Planung sowie die Durchführung von künstlerischen Veranstaltungen auf der Mädchenbühne, vornehmlich im Mai und Juni bzw. ab Mitte August bis Mitte Oktober. Dies liegt darin begründet, dass das Gratis-Kulturangebot in der Stadt insbesondere durch den Kultursommer Wien für sechs Wochen ab Anfang Juli seit zwei Jahren massiv ausgeweitet wurde und in diesem Zeitraum keiner Ergänzung bedarf.

 

Das Grundprinzip eines kulturellen, niederschwelligen und barrierefreien Gratisangebots steht an erster Stelle, wobei die in den letzten beiden Jahren etablierte Praxis beibehalten werden soll: PopUp-Konzerte, ohne bombastische Ankündigung, stilistisch breit gefächert, die der Bevölkerung als Einladung zu spontaner affektiver und kognitiver Rezeption und zum Verweilen bei der Bühne ohne Tickets, Eintrittspreise und Konsumationszwang angeboten werden. Der Überraschungseffekt stellt in diesem Kontext ein essentielles kulturpolitisches Element dar, weil er in den Menschen etwas anderes anspricht und auslöst als geplanter, selbst intendierter Kulturgenuss.

 

Ein weiterer Schwerpunkt liegt – insbesondere bei der Programmierung – auf der Förderung des musikalischen Nachwuchses, dem Erreichen einer hohen Frauenquote auf der Bühne und der Wahrung der gewohnten höchstmöglichen Qualität der Darbietungen.

 

Diese Veranstaltungen werden durch die Kulturkommission Favoriten gefördert und sind für alle interessierten Bewohnerinnen und Bewohner öffentlich zugänglich.